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Sender Name Note
Zwei zufriedene Lykia-Stammgäste
09.07.2008 13:34:00
Türkeiurlaub 2008 Nachdem wir im vergangenen Jahr drei Wochen Erholung pur in einem Apartment in Spanien an der Costa de la Luz gemacht hatten - nur gelesen, am Strand gelegen, ein bisschen herumgefahren, etwas Kultur und leckeres Essen genossen hatten – wollten wir diesmal etwas ganz Neues ausprobieren. Wir einigten uns auf die Türkei, weil mein Mann nach Kappadokien wollte, ich wollte nach Istanbul, wir beide wollten eine Woche Strandurlaub und wir wollten etwas Neues erleben. Mit unserer Tochter waren wir vor etwa acht Jahren in LykiaWorld an der Küste und hatten diesen Club in sehr angenehmer Erinnerung, mein Mann war vor vierzig Jahren einmal in Istanbul und war gespannt, wie es heute aussah. Also las ich alle Reiseführer, die es von den angestrebten Zielen gibt und begann, eine Reise zu zweit zu kombinieren. Mit Hilfe eines sehr entgegenkommenden Mitarbeiters von Impress Tours, klappte es nach drei Telefonaten problemlos und wir bekamen alles, was wir uns vorgestellt hatten. In Istanbul gibt es auch ein Stadthotel dieser Hotelgruppe, das Feronya Hotel, was sehr zentral am Taksimplatz liegt und für drei Übernachtungen alle unsere Bedürfnisse erfüllte. Tagsüber haben wir uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten angeschaut, abends hatten wir tolle oder typische Restaurants direkt in der Nähe. Auch zum Flughafen ist es nicht weit, von wo es dann weiterging nach Dalaman. Mit dem bestellten Taxi waren wir in einer Stunde in unserem Ferienclub LykiaWorld Ölüdeniz. Hier hat man den Club zeitgemäß renoviert und es war wieder sehr angenehm, so wie wir es in Erinnerung hatten. Mit Vermittlung von Impress Tours konnten wir in einem der Zimmer mit Meerblick den Butlerservice buchen, mit Jacuzzi auf dem Balkon und täglichem Obstkorb auf dem Zimmer. Das hat sich echt gelohnt! Auch der Wellnessbereich in der Residence ist nun wirklich toll und die Freundlichkeit des Service überall auf dem Gelände hat uns richtig begeistert. Das Abendessen an der Marina mit Sonnenuntergang, kreative Gerichte, die neuen Spezialitätenrestaurants, dies alles hat uns sehr gut gefallen. Auch herrschte trotz zahlreicher Gäste mit kleineren Kindern eine angenehme, entspannte Atmosphäre, in der sich auch ältere Paare wohlfühlen können. Wer totale Ruhe sucht, findet sie am Pool in der Oase und im Garten hinter dem Hamam. Nach einer Woche kam unser Leihwagen und wir fuhren die Küstenstraße entlang zum neuesten Club der Hotelgruppe, zum LykiaWorld Links Golf nach Antalya. Die Straßen lassen sich gut fahren und im allgemeinen konnten wir uns auch gut orientieren, aber um den neuen, vor drei Wochen erst eröffneten Club zu finden brauchten wir dann einige Anfahrtsversuche und unsere zehn soeben erlernten Worte Türkisch, weil keiner wusste, wo genau er lag. Aber es hat sich gelohnt, dort angekommen, denkt man, man sei auf einem anderen Planeten. Er hat eine tolle Architektur, total futuristisch und trotzdem nach Feng-Shui Elementen gebaut, alles sieht nach Luxus pur aus. Der Pool, die Bepflanzung, die Möbel, die ganze Einrichtung, die Zimmer... wir staunten wirklich. Jedes Möbelstück in unserem Zimmer hätten wir auch gerne zuhause, angefangen bei der Regenwalddusche, der Rattanrecamiere und den Kingsize Betten. Das Essen war phantastisch, der Service wieder perfekt. Aber wir wollten ja weiter und mussten uns nach einem Tag verabschieden. Wir werden sicher noch mal kommen... Nun fuhren wir zum großen Wasserfall nach Manavgat, der meinem Mann zu klein war, sodass wir noch drei Stunden um den Oymapinar Stausee herumgefahren sind, Offroad sozusagen auf Schotterpiste, weil es nirgendwo einen Wegweiser gab, der uns auf eine Landstraße brachte. Spätestens hier stellte ich fest, dass von meinen drei mitgebrachten Straßenkarten keine wirklich genau war. (Zuhause hörte ich dann, dass die Rallye Türkei hier ausgetragen wird, mein Mann war nun ganz stolz...). Einen Tag blieben wir in Konya, dann ging es weiter Richtung Kappadokien, wo wir für drei Nächte in der wirklich zentral gelegenen LykiaLodge Kappadokien gebucht hatten, die auch zu Impress Tours gehört. Von dort aus hatten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ürgüp, Nevsehir, Göreme und Ihlara wirklich vor der Haustüre und man konnte nach einem heißen Tag in den Felsenkirchen, Feenkaminen, unterirdischen Stätten und Schluchten gegen Nachmittag bereits wieder am Pool liegen und dann erholt zum Essen gehen. Hier haben wir Mengen von Fotos gemacht, die verschiedenen Landschaften in dieser Region sind wirklich unglaublich und man sieht Steine und Felsformationen, die aussehen, als seien sie für einen Science-Fiction-Film gebaut. Anschließend sind wir noch zwei Tage weitergefahren zu den Ausgrabungen von Hattusa, wo die Hethiter gelebt haben, haben uns die Museen und antiken Stätten angesehen und gestaunt, was vor so vielen Tausend Jahren bereits gebaut wurde. Die letzte Übernachtung hatten wir dann in einem Stadthotel in Ankara, von wo aus wir bequem morgens zum Flughafen fahren konnten, um nach Düsseldorf zurückzufliegen. Alles in allem waren wir neunzehn Tage unterwegs und haben wirklich alles gesehen und erlebt, was wir uns gewünscht hatten. Das Klima im Mai war sehr angenehm und für uns genau richtig, das Essen überall köstlich, Autofahren unproblematisch und auch mit der Verständigung hat es irgendwie immer geklappt! Wir sind echt begeistert!